Erinnerungen an die WM-Abfahrt der Herren 1987 in Crans-Montana

Shownotes

Diesmal geht es um größte Pleite des Österreichischen Herrn Ski-Teams in der WM Geschichte. Wir springen zur Ski-WM 1987 in die Schweiz und erleben eine Abfahrt, die aus österreichischer Sicht schmerzhaft, aus Schweizer Sicht aber historisch war: Peter Müller gewinnt vor Pirmin Zurbriggen, Karl Alpiger und Franz Heinzer – ein unglaublicher Vierfach-Triumph. Eine Episode über angebliches Wunderwachs, große Schweizer Skifahrer und Papas Liebe zur Schweiz.

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00:00:00: Woran erinnerst du dich, wenn Du an die WM-Abfahrt der Herren in Graumontana.

00:00:09: Am besten wäre es sich gar nicht zu erinnern aber ich muss mich erinneren!

00:00:13: Ich erinnere mich an die größte Niederlage, die das große österreichische Ski Team jemals erleiden musste.

00:00:32: Grüß Gott Und herzlich willkommen

00:00:34: bei Erinnerungen eines Norweger Puls.

00:00:36: Wir sind

00:00:38: Robert Segar Senior und

00:00:39: Robert Sega Junior, wir sind Vater und Sohn und wir erinnern uns hier alle vierzehn Tage an kuriosen spannende traurige witzigen spektakulären Ereignisse der österreichischen und internationalen Sportgeschichte.

00:00:57: Klassische Highlights!

00:00:58: Wir sind angekommen bei Episode fünfzehn und diesmal widmen wir uns einer historischen Pleite, eine historische Pleite für das so erfolgsverwöhnte österreichische Abfahrtteam.

00:01:11: Es wird ein bisschen schmerzhaft!

00:01:12: Wir springen zurück in die SkiWM-Karriere in die Schweiz nach Cromontana ab von der Herne.

00:01:19: Das ist der einunddreißigste Jänner, die Schweiz hat die HeimWM und die Erwartung ist natürlich auch in der Schweiz ganz groß und wir nehmen es gleich vorweg.

00:01:29: was dann passiert?

00:01:31: Ja,

00:01:31: es war bitter.

00:01:32: Es war bitter als Kommentator das miterleben zu müssen und du bist immer ruhiger geworden.

00:01:37: Immer ruhiger.

00:01:37: zum Schluss hast du am besten gar nichts mehr gesagt.

00:01:39: Verlauter Schande sage ich ganz offen.

00:01:42: Österreich!

00:01:42: Das große Ski-Team geht so leer aus in der Schweiz.

00:01:46: Das war unglaublich.

00:01:47: die Schweizer Triumphiert mit eins zwei drei vier unglaublich und dann hat sie noch einen fünften Schweizer angegeben.

00:01:54: Das wurde sechster!

00:01:56: Ich muss was mir vorstellen... Oder immer noch besser als die Österreicher.

00:02:00: Das ist

00:02:01: das Unglaubliche!

00:02:02: Leon hat Stock als Acht, aber der beste Österreicher auch.

00:02:05: Es war unvorstellbar gewesen eigentlich und es hat ein Kommentator innerlich weh getan.

00:02:11: War ruhig so wie sich's manche gewünscht haben dass der Reporter nicht zu aufgeregt ist.

00:02:16: da konnte man nicht aufgereckt sein Man konnte sich innerlich nur ärgern.

00:02:20: was war los mit dieser österreichischen Mannschaft?

00:02:23: Man hat dann ja sehr viel darüber diskutiert.

00:02:25: Genau.

00:02:26: Schauen wir noch kurz aufs Ergebnis.

00:02:28: Es gewinnt Peter Müller in zwei Minuten, zwei Achtzig vor Pirmensurbrücken.

00:02:33: Ganz interessant nämlich dieser Peter Müll war ja ein bisschen anderer Typ als die anderen Schweizer mit denen man engen Kontakt gehabt hat.

00:02:40: und Peter Mülla war es immer ein bisschen schwierig.

00:02:42: aber dieser Peter Möller war einer der in der Abfahrt einfach einer war.

00:02:48: Ein harter Busch und einer der äußeres riskiert hat und viel riskiert.

00:02:52: er hat da seine Sternschunde gehabt und den Weltmeistertitel nicht unverdient gemacht.

00:02:58: Müller gewinnt, Pirmin Zubringen zweiter Karl Alpigartritter Franz Heinzer Vierter und Daniel Mara noch sechster unglaublich.

00:03:06: Und Leonhard Stock wir haben es gesagt wird achtern mit über ein Komma drei Sekunden Rückstand.

00:03:12: das war ja wirklich ein ein unglaublicher Drehumpf.

00:03:15: die Schweizer sind in ihrer eigenen Liga schon gefahren.

00:03:20: War das schon irgendwie vor dem Rennen spürbar?

00:03:22: oder ist man doch aus mit Optimismus damals in das Rennen gegangen?

00:03:25: Man hat schon gemerkt, dass die Schweizer im Training gut sind.

00:03:27: Das war keine Frage.

00:03:29: Es kommt nicht alles von selbst automatisch.

00:03:32: Aber trotzdem, dass es so ausgeht, das war wirklich nichts zu erwarten und man hat dann auch begonnen zu diskutieren...

00:03:39: Wie kann das

00:03:39: sein?!

00:03:39: ...schweizer Skivax, wunderschiewax und alle möglichen Gründe erzgegeben aber die haben genauso Bretteln gehabt wie wir!

00:03:47: Und des Wachs allein war sicher nicht ausschlaggebend.

00:03:51: Es war einfach eine Schweizer Sternstunde im Skisport, die wir sehr oft auch erlebt haben und die Schweiz hat dann hinten noch geschaut – das hat ja weh getan!

00:04:02: Aber an diesem Tag haben wir alle wirklich gelitten mit dieser Niederlage.

00:04:08: Der Trainer der Österreicher, Dieter Bartsch hatte dann relativ rasch, du hast es schon angesprochen auf das Wunderwachs der Schweizer verwiesen ... Die Schweizer?

00:04:19: Hatten auch einen österreichischen Trainer, wenn ich mich glaube richtig erinnere mit Karl Fresner.

00:04:24: Ja der Karl Fresna natürlich!

00:04:26: Du war einer in der Eiserne-Karl, der Schleifer wie auch genannt wurde.

00:04:30: Die haben danach da sehr viel mitgespielt.

00:04:33: Lass uns kurz über dieses legendäre Thema Wunderwachs Kurz reden.

00:04:38: Es kam ja dann unmittelbar nach der Abfahrt auf, die Österreicher haben das gleich einmal so behauptet.

00:04:46: Die Schweizer haben auch ein bisschen lustig mitgespielt.

00:04:49: Man hat sozusagen die Schweizer im Schweizer Fernsehen eine Reportage gebracht, wo man sieht, wo die Schweitzer ... Skikeller sind mit riesigen Töpfen, wo sie was anruhen.

00:05:00: Es war nur Käse von Tür um sich über die Österreicher ein bisschen lustig zu machen natürlich.

00:05:05: Kannst du dir da noch erinnern an diese Diskussion rund um dieses Wachs?

00:05:09: Natürlich!

00:05:09: Es war dann das Thema an, dass sich Österreich geklammert hat und gesagt da kann was nicht gestimmt haben.

00:05:15: Die haben vielleicht ein irreguläres Wachs oder irgendetwas gehabt, was man nicht verwenden durfte oder einen Wunderwachs irgendwo herbekommen – alle Möglichkeiten hat man gehabt.

00:05:24: Man hat es einfach nicht für möglich gehalten, dass es ein Ski-Rennen gibt und noch dazu bei einer Weibmeisterschaft… so schlecht abschneiden kann, das gibt's doch eigentlich nicht.

00:05:36: Das war die Devise der Österreicher und man hat gesucht, gesucht... Und wenn ich ehrlich bin, man hat bis heute auch nichts gefunden!

00:05:45: Na ganz interessant.

00:05:46: wir haben ja schon eine Folge über Max Girardelli auch gemacht.

00:05:49: Max Giradelli hat später auch noch mal erzählt dass Wunderwachs hieß Sierra F. er hat das dann auch in den Eintrachten und Hundert achtzig erstmals bekommen.

00:05:59: es gefällt zusammen mit seinen großen Abfahrts erfolgen.

00:06:02: ganz interessant, auch interessant.

00:06:04: Es war ein Floorwachs das man später dann verboten hat weil es giftige Dämpfe gehabt hat also war sicherlich ein kleiner Materialvorteil aber nicht so groß dass du hier mit so Grad dominierst.

00:06:15: da sind viele Dinge zusammengekommen und

00:06:17: zum Wachs wäre vielleicht noch ein Satz zu sagen es liegt natürlich auch daran dass man wahrscheinlich in Österreich es verabsamt hat.

00:06:25: Auch zu schauen, kann man vielleicht ein bisschen besseres Wachs finden oder?

00:06:30: die Schweizer waren uns da einfach voraus und sie waren uns dann im Ergebnis so vorauss, dass wir am Ende einfach jetzt nicht für möglich gehalten haben gesagt, das kann nicht stimmen!

00:06:39: Die haben geschwindelt mit irgendwas aber vorne haben Sie ja trotzdem müssen.

00:06:42: also bei allen Respekt, oder?

00:06:44: Natürlich, ja klar.

00:06:45: Man muss erst vielerfrei runterfahren und das Wachserlein macht dich zwar vielleicht in der Gleitpassage eine Spur schneller aber sicher dir nicht alleine den Sieg.

00:06:55: Du hast es schon ein bisschen angekündigt.

00:06:57: wie kommentiert man denn an Tag, der so rabenschwarz ist?

00:07:02: Was erwarten auch die Zuhörerinnen und Zuhöerer dann von einem Reportern dem Tag?

00:07:08: Ein guter Zuhäurer erwartet auch kritische Worte vom Kommentator und nicht nur ausreden, weil das Wachs... Das Thema Wachss ist ja eigentlich erst danach so richtig zur Diskussion gekommen.

00:07:22: Und nett während des Rennens.

00:07:24: Da hat man ja noch gar nicht so viel von dem Wachsc gewusst.

00:07:27: Man isst nach ein paar Minuten spürst du plötzlich, da geht was schief?

00:07:34: Die ersten sind weit hinten, die Schweizer sind weit vorne und es wird immer ärger.

00:07:40: Du wirst immer ruhiger gar keine Frage als Reporter du redest immer weniger.

00:07:45: manchmal gesagt man hat ja Sega nicht so viel geredet was sonst immer redet aber es wäre lieber gewesen ich hätte mehr kriegen.

00:07:52: dann werden wir nämlich wahrscheinlich erfolgreich gewesen.

00:07:54: nein war Spaß beiseite!

00:07:55: Es war so dass du von Minute zu Minute realisierst.

00:08:01: heute gibt's die größte Schlappe in der Sportart erleben mussten, bei der wir eigentlich die Königsdisziplin nicht mehr erreicht haben und die größten Erfolge gehabt haben.

00:08:14: Und das tut weh!

00:08:17: Du hast ja beim Skisport noch dazu... Da sind ja viele auch am Start bei so einer WM und es ist schon lange vorbei eigentlich und du musst ja trotzdem noch weiter kommentieren.

00:08:26: Es wird ja dann nicht besser im Laufe der Zeit.

00:08:29: Ja, vielleicht haben Sie manche gefreut.

00:08:30: Ich sage endlich, Retterseger nicht so viel Spaß beiseite!

00:08:34: Aber nein natürlich musst weiter reden und muss dann ruhig sein und ehrlich sein und auch die Schweizer Loben über ihr Ergebnis.

00:08:44: das habe ich auch gemacht.

00:08:45: Und auch wenn es Italiener oder Franzosen gewesen wäre – ich hätte das auch gemacht.

00:08:49: Wenn eine Mannschaft so stark ist und uns so schlägt wie es da passiert ist Da muss man das auch zum Ausdruck bringen und sagen Respekt zur Leistung.

00:09:00: Und wir haben heute eine unserer größten, wenn nicht die größte Niederlage im Skisport überhaupt

00:09:05: erlitten.".

00:09:06: Genau!

00:09:07: Das ich sage den Schweizer muss man den Erfolg erkennen.

00:09:10: Die waren auch gut und es werden auch zwei ganz große Namen, ganz vorne Peter Müller Pürmann Zubrecken, reden wir ganz kurz über die Zweite hast du schon gesagt?

00:09:18: Peter Müeller ein bisschen einen anderen Typ, nicht so nahbar.

00:09:21: Ja völlig anders, völlig anders.

00:09:23: Die Anderen waren fast Freunde.

00:09:25: der Peter war ... Ein eigener Mensch, ein eigener Menschen.

00:09:28: Er konnte nicht anders.

00:09:29: Der war auch netter Kerl, aber er konnte nicht anderes.

00:09:32: Er ging nicht auf jemanden so zu wie die anderen.

00:09:34: Der Birmin Zubriken, das war ein guter Freund mit dem man gut kannte.

00:09:38: Heinzer war auch einer mit der man engen Kontakt gehabt hat.

00:09:42: Peter Müller war immer ein bisschen reserviert, obwohl er einer der größten Skifahrer war, die es gegeben hat in dieser Zeit.

00:09:48: und ich habe ihn auch den Erfolg vergönnt.

00:09:51: keine Frage denn er war einer der reif war auch einmal einen Weltmeistertitel zu schaffen.

00:09:59: Er war nicht vergessen, er war viermal zweiter bei WM und Olympischen Spielen.

00:10:03: Man hat schon gesagt, der kann nie die großen Ereignisse gewinnt.

00:10:07: Er hat dann doch den einen großen Erfolg gerade bei der Heimwm geschafft.

00:10:13: Sicherlich ein ganz großer Herr Geitzling auch gewesen, der was umbricht.

00:10:17: Unglücklich!

00:10:19: Peter Müller war ... Wenn es ihn angeschaut hat, hast du gemerkt so wie der wieder Zehn Zampais und wir schon vorher.

00:10:27: Und wenn du dann auch zum Indio geholt hast, da war er nicht so locker und so frei, sondern ... Er war immer einfach einer der auch noch gekämpft hat mit allen und daher irgendein Gefreitag darüber, das er mal gewonnen hat, denn wie du es richtig gesagt hast, der war so oft zweiter!

00:10:43: Und er ist Gott sei Dank nicht der ewige Zweite geblieben.

00:10:46: Nein, ich sag gar nicht so, man hat ihn bei Heimwehem gewonnen?

00:10:48: Hat

00:10:49: dann des wichtigste Rennen seines Lebens gewonnen und war einer der größten Skifahrer, die es gegeben hat.

00:10:55: Und er hat sich seinen Ehrgeiz und seine sportliche Aktivität bis heute bewahrt.

00:11:00: Er ist jetzt altundsechzig und ist angeblich in seiner Altersklasse ein weltweit einer der besten Orientierungsläufer geworden.

00:11:09: Der muss immer noch wissen!

00:11:12: Ehrkeitsig war er immer und der Ehrgerät ist ihm geblieben und damit auch der Erfolg.

00:11:17: Richtig Platz zwei, Birmen Zubriken.

00:11:20: Völlig anderer Typ oder?

00:11:21: Ja, der

00:11:21: Birmen-Zubricken war ein Söhr eigentlich!

00:11:25: Er ist so gefahren wie ein Sörr großartig elegant und war auch eine Erscheinung, wo man gesagt kommt, den hätte ich gerne in Österreich gehabt.

00:11:34: So ein toller Busch war der.

00:11:35: Also, Birman Zubrikken war ein großartiger Skirenläufer ... Und er war einer, der auch viele Erfolge gehabt hat und eben dafür gesorgt hat dass in der Zeit die Schweiz wirklich zu Nummer eins geworden ist.

00:11:49: Das muss man wirklich sagen, in der Zeit war die Schweiz dann auch ganz klar die Nummer eins im Albinenschichtspot mit dieser Mannschaft, die sie gehabt hat.

00:11:57: Da gehen ja Leute wie Heinzer unter, der ja ein ganz großartiger Schierenläufer war und und und – und man muss sagen aber Zubringen war schon einer mit dem man sich gut verstehen konnte und mit dem man auch sehr viel privat zu tun hatte.

00:12:14: Es war ja so, mit den Schweizern hast du einen engen Kontakt gehabt.

00:12:17: Mit den Schweitzern – das waren ja unsere Freunde eigentlich!

00:12:20: Wenn nicht gerade die Rennen waren und wir gewonnen haben uns sie nicht dann hast vielleicht ein Tag gewartet, dann waren wir wieder gut befreutet.

00:12:28: Genau.

00:12:28: Bei mir zuberegen war einer der ganz großen Allrounder, der alle fünf Disziplinen mehrfach gewonnen hat, damit einer der ganz wenigen die das geschafft haben.

00:12:38: Auch neben Marc Girardelle über dem auch schon gesprochen haben.

00:12:41: Du hast recht!

00:12:42: Das ist etwas was damals noch möglich war.

00:12:44: Heute glaube ich wird es kaum mehr möglich sein dass an allen Disziplinen gewinnt.

00:12:49: Ein Slalom Läufer wird seltener Abfahrt gewinnen oder ein Super G und so.

00:12:53: Das ist schwer geworden aber damals gab es ganz wenige die das geschaffen haben.

00:12:58: Aber wirklich auch nur wenige weil es war immer etwas Besonderes

00:13:02: genau Wir mit Zubringen.

00:13:03: heute im Übrigen Hotelier hat ein Hotel in Zermatt am Fussel des Matterhorns, das Switten Hotel Zubringen.

00:13:11: Wer den Bühnen mit Zubrecken besuchen möchte kann heute dort vorbeikommen.

00:13:16: Also wenn es nicht so weit wäre für uns dorthin würde ich ihn gleich einmal wirklich besuchen und er würde sich sicher noch sehr gut an mich erinnern weil wir haben also alle so eng in Kontakt gehabt auch mit den Schweizern und mit allen und der war ein so sympathischer netter Kerl dass man es verstanden hat genauso wie viele Österreicher mit denen man heute noch engsten Kontakt hat Eine Familie war, man darf nicht vergessen.

00:13:39: Der Skisport zum Unterschied zum Fußball und zu anderen Sportarten ist eine Sportart bei der du als Reporter-Kommentator eigentlich ein halbes Jahr mit den Sportlern unterwegs bist und hast einen persönlichen Kontakt, du wohnst zum Teil im gleichen Hotel.

00:13:57: Früher war das überhaupt immer der Fall.

00:13:59: mittlerweile hat man ja versucht die Journalisten wegzubringen aus den Hotels von den Sportland damit sie auch nicht wieder belästigt werden von uns.

00:14:07: aber das war damals einfach war mal untereinander und am Abend ist man zusammen gesessen und hat miteinander geplaudert und hat über alles geredet und daher gab es wirklich echte Freundschaften.

00:14:18: Genau, und eine große Freundschaft verbindet die ja glaube ich mit der Schweiz ganz generell.

00:14:22: Bist immer sehr gerne in die Schweiz gefahren haben wir schon oft rausgehört.

00:14:26: was macht die Schweiz so toll auch als Land?

00:14:31: Es stimmt dass ich die Schweiz besonders geliebt habe als Reporter zunächst einmal aber später dann auch weil einfach das land ist relativ klein aber das land hat alles was man heute haben muss

00:14:48: Und

00:14:49: weil es eben dort ein Rennen gab und auch heute noch gibt, dass es eigentlich sonst auf der ganzen Welt nirgends gibt.

00:14:58: war das etwas ganz Besonderes, nämlich das Rennen von Wengern.

00:15:02: Ja genau!

00:15:02: Das Wengen war etwas ganz besonderes.

00:15:05: Das hat es früher einfach so etwas nie gegeben und wird es auch nie wieder geben.

00:15:09: heute werden die hinaufgebracht damit mit allen Möglichkeiten die Rennfahrer da braucht kann er mit der Bahn rauf fahren wie früher und schauen dass sie noch einen Platz im Zug erwischt weil so viel zu sehr damit hin aufgefahren sind.

00:15:22: Es war unglaublich und dann sind die da herunter gefahren Auf der längsten Strecke der Welt wo gefahren wurde.

00:15:32: Ich bin selber, und auf das bin ich stolz, ein paar Mal hinaufgegangen.

00:15:38: Nicht gefahren hinunter, sondern hinauf gegangen.

00:15:41: hinunter bin ich dann gefahren.

00:15:42: Weil wenn mir einer gesehen hat wie schlecht er schieffahren kann, dann hätte er gesagt was macht der Schereporter?

00:15:47: Aber ich bin hinauf gegangen und war stolz dass ich zweimal es geschafft habe den Weg hinauf zu schaffen.

00:15:53: bei einem Training zu schauen immer weiter wie das geht Die Schweizer Skirenen nie vergessen und vor allen Wängen bleibt mir für ewige in Erinnerung.

00:16:06: Es war vielleicht auch der Umstand, weil ich Wängen vor Kitzbühlen übertragen konnte.

00:16:13: Kitzbilern haben damals noch andere Kollegen übertragen aber Wängen war dann schon mein erstes Rennen Und ich war so fasziniert, dass es so etwas heutzutage noch gibt.

00:16:23: Ein Rennen wo du mit deiner Bahn hinauf warst bis zum Start und das alles anschauen kannst.

00:16:29: Und unglaublich klar!

00:16:30: Also Wengen werde ich mein Leben nicht vergessen und die war auch später dann privat mit meiner Frau ein paar Mal dort.

00:16:36: Die war auch fasziniert von Wengens.

00:16:38: und wenn es die Chance wieder besteht...und ich war nochmal nach Wengern

00:16:43: Genau.

00:16:43: Und wenn das jetzt noch mehr interessiert, wir haben schon eine eigene Folge über Wengeln gemacht!

00:16:48: Die Folge von Marc Schirabelli die ist um Lauberhorn Rennen, da haben wir noch ein bisschen mehr über dieses Laubern-Rennen gesprochen.

00:16:55: Ja... Das war's auch schon wieder Episode Fünfzehn.

00:16:59: Wir sind am Ende angelangt und wir haben über einen der ganz großen Pleiten im österreichischen Skisport gesprochen als vier Schweizer die wir im Abfahrt gewonnen haben also Plätze Eins bis Vier Belegt haben, dann die mehr oder vielleicht doch halbe Wahrheit des Wunderwachs.

00:17:16: Man weiß es wird nie ganz genau heute mehr wissen.

00:17:19: Ja!

00:17:20: Spannende Geschichte.

00:17:21: vielen Dank lieber Papa dass du uns das wieder mitgebracht hast deine Erinnerung und deine Erzählung.

00:17:26: wenn ihr uns schreiben wollt macht das gerne auf Instagram unter norwegaboli.at Oder schreibt uns ein E-Mail an podcastetnorwegebully.at.

00:17:35: Wir nehmen Anregungen gerne auf.

00:17:37: Wir sehen uns in zwei Wochen wieder mit einer Wunsch-Episode von ganz vielen von euch.

00:17:42: In diesem Sinne, meine Lieben!

00:17:43: Ich hoffe es hat euch wieder Spaß gemacht.

00:17:45: Danke fürs Zuhören.

00:17:46: Ciao, Papa!

00:17:47: Tschüss und bis

00:18:05: bald!

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