Erinnerungen an den perfekten Lauf von Stefan Eberharter auf der Streif 2004
Shownotes
Die Erinnerung daran, wie eine Fahrt zur Definition von Perfektion wurde. Wir wagen uns auf die legendäre Streif im Jänner 2004 und erleben, wie Stefan Eberharter – trotz seiner eigenen „Todesangst“ – eine der perfektesten Fahrten aller Zeiten hinlegt. Ein Rückblick auf den Mythos Streif, eine Strecke, die keine Fehler verzeiht, auf das Jetset-Leben in Kitzbühel und das Geheimnis, wie Robert Seeger zu seinem berühmten Norwegerpulli kam.
Original Kommentar: https://www.facebook.com/watch/?v=707085954420280
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Transkript anzeigen
00:00:00: Papa, woran erinnerst du dich?
00:00:04: Wenn Du an den Sieg von Stefan Eberhater auf der Streif im Jahr zwei Tausend und vier denkst.
00:00:11: Schnell gesagt die beste Kidsbill-Abfahrt, die ich je erleben durfte!
00:00:26: Grüß Gott und herzlich willkommen
00:00:28: bei der sechsten Episode unseres gemeinsamen Podcasts Erinnerungen eines Norwegerpolis.
00:00:35: und wir sind
00:00:37: Robert Seger Senior.
00:00:38: Und ich bin Robert Segger Junior, der Sohn!
00:00:42: Und alle vierzehnt Tage erinnern wir uns hier gemeinsam an die spannendsten, an die wildesten, an denkwürdigsten Sportereignisse und Persönlichkeiten, die Österreich in den letzten sechzig Jahren geprägt haben und immer mit einer ganz besonderen Verbindung.
00:00:59: Du, lieber Papa!
00:01:00: Hast diese Momente für uns ins Wohnzimmer gebracht.
00:01:05: Wir haben beim Mittagessen bei den Skiübertragungen mitgefiebert und genau darum geht es heute.
00:01:11: Heute geht es endlich wieder um das Skifahren aber nicht um irgendeine Strecke, sondern die legendärste Strecke der Welt, heute geht's auf die Streif.
00:01:25: Heute geht es nach Kitzbühl.
00:01:27: doch bevor wir uns hier diese eisige Piste hinunter wagen sollten wir vielleicht noch eines klären.
00:01:34: dafür haben wir auch viele Zuschriften erhalten und die Leute haben gefragt warum heißt dieser Podcast eigentlich Erinnerungen eines Norwegerpolis?
00:01:42: Warum sitzt du mir heute mit einem norweger Pulli gegenüber und warum werde ich immer wenn ich wohin komme Immer noch mit den Worten begrüßt.
00:01:51: Ah, Robert Säger!
00:01:51: Ich habe gedacht sie kommen mit einem Norweger Pullover.
00:01:54: Wie kam es dazu dass die Menschen den Namen Robert Sager so stark mit dem norweger pulli assozieren und dich immer damit in Verbindung bringen?
00:02:04: Ja ist eine lustige Geschichte die ich gerne erzähle.
00:02:09: als erstmals eben in Kitzbüll, man auf die Idee gekommen ist auch die Kommentatoren zu zeigen.
00:02:15: Nicht nur die Interviewer, die im Zielraum stehen sondern die Kommentatoren.
00:02:19: Da habe ich mir gedacht was ziehe ich an?
00:02:22: Dann hab' ich mir einen Norweger Polova gekauft und hab diesen Norweiger Poloval angezogen.
00:02:28: War alles in Ordnung aber ich hab ihm nächsten Jahr diesen Polover wieder angezogen denn ich habe ja dazwischen keine anderen Einsätze gehabt.
00:02:36: Und ich lese dann plötzlich in einer österreichischen Zeitung eine, ein bisschen nicht gerade Schmeichel auf die Kolumne über den Norwegerpulover.
00:02:47: Wo geschrieben wurde ja wird denn der nie gewaschen warum immer nur der eine Norweggerpulower?
00:02:54: und ich fahre heim und sage meiner Frau du hast gesagt ihr sollt den Norwegerpulver anziehen hat sie gesagt Na, ich hab gesagt du sollst ein Norweger Pullover.
00:03:03: Und ich sag du, dass du immer einen anziehen solltest.
00:03:05: und daraus wurden dann im Laufe der Jahre, sagen wir mal jetzt übertrieben gesagt, gut zweieinhalb Dutzend Norwege Pullover von verschiedensten Marken, verschiedenste Firmen und es hat einfach viel Spaß gemacht und daraus wurde aus mir der Norwega Pullover!
00:03:21: Am Anfang hat man vorgeworfen das Eger kann sich nur auch eine Norwegga Pullover leisten und daraufhin hattest Du – und das ist ja wirklich kurios bei jedem Rennen einen anderen Norweger Pulli an oder zumindest bei fast jedem.
00:03:35: Ich weiß das am Ende der Skisaison war man ja auf die norwegen früher in quittfiell.
00:03:40: Da hast du dich immer eingedeckt mit den originalen norweger pullis.
00:03:44: ich glaube da und dort wurden dir auch von menschen selbst gestrickte norwega pullis geschickt.
00:03:49: wie viel norwegar pullis hast du heute noch?
00:03:52: Ich habe heute noch immer mindestens zwanzig norwegga pullover in meinen Schränken daheim und ich nütze sie auch noch im Winter.
00:04:02: Ziehe Sie gerne an, liebe sie!
00:04:04: Ich bin einfach ein Norweger Bullover Träger geworden.
00:04:09: Ja schön und darf ja auch bekannt geworden.
00:04:12: Neu-Deutsch würde man heute sagen das ist ein Markenzeichen.
00:04:15: Das ist ein Branding geworden dass begonnen hat du hast es selber gesagt In Kitzbühel, wo man dann die Kommentatoren erstmals auch gezeigt hat.
00:04:25: und damit sind wir mittendrin in dieser Episode.
00:04:29: Wir sind bei der legendären Abfahrt über die Streif.
00:04:36: Genauer gesagt, wir kehren zurück zum Vierundzwanzigsten Jänner zweitausend Und vier, wir sprechen über eine Fahrt die heute noch von vielen als die perfekte Abfahrt bezeichnet wird.
00:04:48: Stefan Eber hat er gewandt damals mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Amerikaner Darren Rolves und eine Sekunde ist auch auf der Streife eine Ewigkeit.
00:04:59: Lieber Papa, nimm uns doch noch einmal mit auf diese Fahrt.
00:05:03: woran kannst du dich noch erinnern?
00:05:05: Was sind die Schlüsselpassagen?
00:05:07: was ist in Erinnerungen geblieben?
00:05:10: Viel ist in Erinnerung geblieben, denn die Streif vergisst man nicht.
00:05:14: Auch wenn man sie selber nie heruntergefahren ist, hätte ich mir auch nie getraut, weil ich herrlich bin!
00:05:19: Da gehört schon viel Mut dazu... Es ist eine der wenigen Strecken im Abfahrts-Skisport gewesen bei der es keine Passagen gab, Gleitpassagen ... Geht's ununterbrochen ums Ganze?
00:05:33: Das ist das Um- und Auf.
00:05:34: Das macht die Streif auch so schwierig, und so gefährlich aus der Sicht eines Läufers.
00:05:40: Daher war es für mich etwas ganz Besonderes, das erleben zu dürfen – Stefan Eberhardt hat das Sieg, den ich persönlich kommentieren durfte und den ich alles erlebt habe.
00:05:53: Für mich war das die beste Abfahrt, die es je in Kitzbühl gegeben hat!
00:05:59: Er fuhr wie auf Schienen.
00:06:02: Der elegant fahrende Stefan Eberhardt, da auf dieser so schwierigen Strecke und das war ein Vergnügen im Zuzuschauen auf einem eurem Ziel Und wie du schon gesagt hast er hatte einen riesigen Vorsprung Im Skisport heute über eine Sekunde Vorsprungen Das ist ja schon eine Ewigkeit.
00:06:20: Daher muss ich sagen Mausefalle Steilhang Hausberg Zielschuss Das waren die charakteristischen Stellen.
00:06:26: Es gibt In Kitzbühel keine Passage, wo man sich erholen kann.
00:06:31: Gibt es nicht?
00:06:32: Überhaupt nicht!
00:06:34: Alles schwierig und Stefan Eberhater ist ja ein ganz interessanter Busche gewesen das muss ich auch erzählen.
00:06:40: Ich hatte ja schon das Glück in nineteenundneinzig als junger Buschen zu erleben Wo er Doppel Weltmeister
00:06:49: wurde.
00:06:50: In Saalbach Denken wir da steckt der neuer Stern auf Und dann ging er vor ein paar Jahre und der kam gar nicht mehr immer in den Weltkapp, sondern musste im Europa-Kapp fahren bis dann der wahre Knoten wirklich aufgegangen ist.
00:07:04: Und am Schluss hat er selbst im Hermann Meier gezeigt dass er ihn auch schlagen kann.
00:07:09: Genau mit dieser unglaublichen Fahrt damals war ja die Die Reihenfolge gestürzt.
00:07:16: Das war eine andere Art des Staaten, die Stadtnummer der Beste ist mit Stadt Nr.Dreißig gefahren und damit war er natürlich auch klar.
00:07:24: Der kommt ins Ziel und hat gewonnen!
00:07:26: Es war natürlich eine ideale Sache für den Zuschauer und für die Fernsehzusäher wenn da schnellste sozusagen unter Anführungszeichen vom Training von anderen als letzter kommt.
00:07:36: Allerdings ist man dann drauf gekommen dass die besten Verhältnisse nicht immer so gut sind Bei allen Bemühungen der Pistenarbeiter, aber es kann nicht immer so gut sein.
00:07:46: So dass die, die damit dreißig fahren, halt wirklich ein Nachteil haben und das waren dann eigentlich immer die besten!
00:07:51: Und da hat es auch den einen oder anderen Überraschungserfolg gegeben.
00:07:55: Man hat das aber dann wieder rasch korrigiert weil es keinen Sinn macht und Unfair ist, denen gegenüber sich bemühen um hier gewinnen zu können und die die Besten sind und dann nicht mehr die Piste vorfinden, die sie brauchen.
00:08:07: Genau,
00:08:07: das war aber für damals natürlich auch perfekt.
00:08:13: Du hast schon so ein bisschen es vorne weggenommen.
00:08:17: die ganz besondere Karriere des Stefan Eberhardter der ja Doppelweltmeister wurde dann eigentlich verschwunden war zurück kam danach lange trotzdem dann auch im Schatten des Hermann Meier stand trotz vieler Erfolge und am Ende hier einen Schlusspunkt seiner Karriere setzte, weil ihm im selben Jahr hat er aufgehört.
00:08:38: Er hat es dann am Ende der Schießsaison-Fahrt auch seinen Rücktritt erklärt und den Abfahrtsweltkampf gewonnen.
00:08:46: Wir haben ja schon in der ersten Episode unseres Podcast über den anderen Großen der Zeit gesprochen, über den Hermann Meier.
00:08:52: Kann man die zwar vergleichen?
00:08:54: Was waren das für Typen?
00:08:55: Waren sie auch miteinander gut oder waren das große Rivalen?
00:08:59: Ich würde so sagen, Sie haben sich auch verstanden.
00:09:01: natürlich weil es war damals so eine gewisse Kameradschaft war eine Voraussetzung innerhalb der Mannschaft.
00:09:07: Aber natürlich und das ist immer so ein Topstar ist nie unbedingt der beste Freund vom nächsten Topstar.
00:09:16: Da eine Topstar will gewinnen und der Topstar wird gewinnen.
00:09:19: Und Herrmann war einer, der gewinnen musste!
00:09:22: Der hat es gebraucht.
00:09:23: Das war das Leben des Hermann Meier um zu gewinnen... ...und er hat auch oft genug gewonnen und hat tolle Leistungen gebracht.
00:09:31: Und dann kommt plötzlich Stefan Eberhater und ist ihm stande einen Hermann-Meier in die Schranken Anführungszeichen zu weisen und ihn zu schlagen.
00:09:41: Und das wurde spannend eigentlich damals am Ende seiner Karriere.
00:09:46: hat er am Ende der beste Abfahrer war, wie er aufgehört hat.
00:09:51: Was war das für ein Mensch?
00:09:52: Wie hast du den in Erinnerung als Mensch?
00:09:55: Sehr sympathisch sehr gut, kollegial ganz anders!
00:10:00: Der Hermann war ein Eigenbrötler, der eigentlich Nichts mit anderen so viel zu tun kamen.
00:10:07: Herrmann war mal gar nicht so sehr befreundet, hat sich gekannt und er hat gesagt Servus!
00:10:12: Und man hatten gratuliert wenn er gewonnen hat.
00:10:14: und der war den Erfolg gewohnt.
00:10:16: das kommt noch dazu.
00:10:17: Darum hat es ihn dann am Schluss vielleicht sogar ein bisschen weh getan also plötzlich nicht mehr der Serienziger war derer war.
00:10:24: und plötzlich kommt einer dem Stande war hinzuschlagen.
00:10:27: Der Steff war einer mit dem man eigentlich persönlich ein gutes Einvernehmen gehabt hat und wie er dann eigentlich erst so richtig aufgestiegen ist in den, sozusagen Skihimmel.
00:10:38: Als erfolgreicher Abfahrer war er eigentlich nicht nur sympathisch, sondern auch einer, der bereit war, Interviews zu geben.
00:10:47: Der bereit war anderen Interviews nicht nur zu geben, sondern ihn auch Autogramme zu geben und andere Sachen.
00:10:54: Das macht ... Herrmann hat es arg gemacht!
00:10:56: Aber Herrmann war ein Ungestümer.
00:10:58: Er war immer ein Unggestümer!
00:11:00: Ein kleiner Polterer!
00:11:02: Zumindest in seiner aktiven Zeit, weil wenn du ihn heute so siehst und erlebst ist er ganz anders geworden.
00:11:07: Ja, lieber
00:11:08: Kerl heute!
00:11:09: Ich habe mir später aufgetroffen und sage Servus.
00:11:14: Und aber er hat natürlich auch seine Art die er gehabt hat, die hat er durchgezogen und mit dieser Art hat er auch Erfolg gehabt.
00:11:23: Er hat wirklich Erfolg gehabt, er war jetzt nicht der Havarer und er war auch keiner.
00:11:29: Auch eine lustige Episode, das erzähle ich gerne da jetzt.
00:11:33: Er war auch nicht einer, der den anderen Tipps gegeben hat.
00:11:37: Er hatte seine eigenen Tipps.
00:11:39: Und dann hat oft ... Ich habe mich dann auch an der Reihe zuhause gesagt, mit den Hermann gefragt.
00:11:43: Du Hermann, wie fährst du noch zu?
00:11:44: Keine Ahnung, ich bin da irgendwie gefahren!
00:11:46: Er hat einfach auch keine Geheimnisse dir gehabt, hat er ausgeplaudert.
00:11:51: Weil
00:11:52: er wollte gewinnen und er hat letztlich auch gewonnen.
00:11:55: aber Österreich hatte natürlich zwei Könige der Abfahrt gehabt.
00:11:59: In
00:11:59: dieser Zeit.
00:12:00: Hermann und Eberhater die zusammen also eine Serie von Siegen gemacht haben auf dem man ein Leben lang stolz sein muss.
00:12:08: Genau, kehren wir jetzt wieder zurück auf den Mythos-Streif!
00:12:12: Auf die Streif selber diese Abfahrt angeblich in einem Interview hat.
00:12:17: der Stefan Eber hat damals selber gesagt boy ich hab Todesangst wenn ich über die Streifei glaube.
00:12:21: alle die heute über die streif fahren haben Respekt haben Angst auch vor der Streif.
00:12:27: Was macht diesen Mythos der Streif aus?
00:12:30: Du hast schon einmal kurz gesagt, es gibt nichts zum Ausruhen vom Kommentieren her.
00:12:35: Da hat man ja auch wenig Zeit zum Ausruhmen oder als Kommentator da geht's Schlag auf Schlag!
00:12:39: Ja
00:12:39: du musst da anschauen und immer... Da gibts nicht dazwischen eine lange Passage.
00:12:42: wo sagt er glätet jetzt fünfzehn Sekunden oder zwanzig Sekunden wieder hin was es bei manchen Abfahrten gibt.
00:12:48: Du musst immer voll konzentriert sein gar nicht, weil es so viele Zwischenzeiten gibt.
00:12:52: So viel hat's auch gar nicht gegeben seinerzeit sondern weil du schauen musst!
00:12:56: Du musst ununterbrochen schauen was passiert?
00:12:58: Was macht er?
00:12:59: Was hat der jetzt für ein Problem?
00:13:01: und deswegen war das für mich... Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.
00:13:06: Die Fahrt, die Stefan Eber hatte um das noch einmal zu sagen der fuhr wie auf Schienen, obwohl er nicht auf Schinen gefahren ist sondern auf zwei Latten.
00:13:15: aber er hat diese Strecke an diesem Tag beherrscht Wie es kein anderer für mich vorher im Weltcup und nachher in dem Weltcup wenn ich dabei war geschafft hat.
00:13:26: daher Respekt!
00:13:28: Stefan Eberg hat.
00:13:29: das Abfahrt war für mich Die schönste, die ich je erleben durfte und die schnellste auch.
00:13:35: Ja war toll!
00:13:36: War dann bis zum Strobel der Streckenrekord wobei Strecken rekord natürlich von vielen anderen Faktoren abhängt aber das war schon eine gewaltige Fahrt.
00:13:47: Und jetzt ist nicht nur die Streif an sich legendär es ist auch der Ort.
00:13:51: ein Mythos.
00:13:52: letztlich Kitzbühl dass Monaco Der Alpen, das eine unglaublich große Dichte an Drohme ist vom Arne der jedes Jahr dort ist.
00:14:03: Aber auch zu den normalen Fans.
00:14:05: Ich habe nachgelesen, dass im Jahr war es fast zwei Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten in Österreich.
00:14:12: Fünfzig Tausend waren auf der Strecke.
00:14:14: Ich war selber mal bei der Streifbeine Abfahrt dabei und das ist ja unglaublich weil du als Zuschauer Viele, viele Sekunden.
00:14:23: Aber die letzten dreißig Sekunden der Abfahrt ziehst du ab der Schräg-Fahrt wenn er dort schräger reinkommt.
00:14:28: kurz bevor es dann in den Zielschuss geht siehst Du und erst dort bekommst Du mit was für einer unglaublichen Geschwindigkeit die vorn.
00:14:37: weil wenn Du's im Fernsehen eingeblendet siehst hunderthundertzwanzig oder so sagst ja okay aber erst Wenn Du siehst wie schnell das ist dann merkst Du erst was
00:14:47: für Kräfte
00:14:47: wirken auf diese Skifahrer ein?
00:14:51: Wie ist es jetzt für den Reporter in Kitzbühl?
00:14:54: Warst du Teil dieses Chat-Set Leben, was du weiswurscht zuzeln im Stange wird oder in dem großen VIP-Zelt.
00:15:02: Was macht man als Reporter in kitzbüll?
00:15:04: Also
00:15:04: ich sage das ganz gerne wie es ist damit die Leute auch wissen was ein Reporter eigentlich macht wenn er sich auf Kitzbil vorbereitet.
00:15:14: Er vermeidet diese vielen Einladungen, die es gibt.
00:15:17: Wobei der Reporter auch nicht alle Einladung kriegt.
00:15:19: das muss man offen und ehrlich behaupten.
00:15:22: aber es gibt natürlich viele Möglichkeiten wohin zu gehen.
00:15:26: ich habe das gerne am Mittwoch und am Donnerstag noch gemacht.
00:15:31: wenn wenig Leute dort waren dann ist mal auch wo hingegangen und konnte auch in ein Restaurant gehen um da zu essen.
00:15:38: ab Freitag war für mich die letzten Jahre im Kitzbüll klar abends nicht mehr aus.
00:15:46: Ich kaufe mir meine Wurst sammeln oder sonst irgendwas und esse im Hotel in meinem Zimmer, genieße den Abendfernsehen oder noch einmal was anderes anschauen und erspare mir den Rommel in der Stadt!
00:16:02: Und viele meiner Kollegen haben es dann endlich gemacht weil es war nicht mehr lustig wohin zu gehen.
00:16:07: alle die für dich Aufgestanden sind und Platz gemacht haben.
00:16:12: Und den Lokalen sagten, ja für sie haben wir einen Tisch.
00:16:14: Die haben gesagt leider heute ist alles voll!
00:16:16: Heute geht nichts mehr weil dort schon drei mittlerweile reserviert haben.
00:16:20: das war es nicht mehr.
00:16:21: muss sein war in Ordnung.
00:16:22: für Gittbülle war nie böse dass ich dort nicht am Freitag und am Samstag Abend jetzt genussvoll irgendwo im Restaurant essen konnte.
00:16:30: Ich habe gern da haben meine Wursthämmel gegessen und hab mir im Fernsehen was angeschaut Die Abfahrt oder den Slalom dann am nächsten Tag vorbereitet, das hat man eigentlich viel Kraft gegeben für die Übertragung.
00:16:43: Also gar können dabei sein mit den Promis und so kommt man auch nicht nahezu um Annie und
00:16:49: Co.,
00:16:49: die man halt so sieht!
00:16:50: Du gehst vorbei, Mann!
00:16:51: Weil du siehst ihn und im Zielrahm siehst ihm.
00:16:54: Aber er kennt dich ja auch nicht.
00:16:56: Ja, der hat keinen Kontakt.
00:16:57: Braut man jetzt sehr was?
00:16:58: Sonst sagt er ja Servus.
00:16:59: aber ich meine das sind so Sachen.
00:17:02: Manche werden behaupten, ihr habt mit dem Ani ein persönliches Gespräch gehabt.
00:17:06: Ja kannst du ihm etwas fragen dann gibt er da auch eine Antwort.
00:17:08: Das sei in Ordnung.
00:17:09: Verstehe ich auch immer.
00:17:10: Jeder stürmt auf so einen Menschen hin und will mit ihm ein Foto haben in erster Linie.
00:17:16: Von all den Wintersportorten bei denen du ja ganz regelmäßig warst.
00:17:23: Was war der Liebste?
00:17:24: Wo bist du am liebsten hingefahren?
00:17:26: Am allerliebsten, das ist ganz interessant, war ich in Madonna di Campiglio.
00:17:32: Madonna di campiglio war ein Ort in Italien den ich geliebt habe.
00:17:38: Erstens einmal hab ich dort in meinem herrliches Quartier gehabt.
00:17:41: Wunderschön!
00:17:43: Hab gehabt ungefähr... ...fünfundzwanzig Meter Fußweg zum Ziel habe ich also überhaupt nicht fahren brauchen, nichts und hab dort eigentlich köstliche italienische Kost essen können.
00:17:55: Also das war in Ordnung!
00:17:57: Dort hast du ja kein Problem mit dem Restaurant gehabt oder?
00:17:59: Und mit dem restaurant überhaupt kein Problem.
00:18:01: Zweitliebster Ort war trotzdem dann Wengen.
00:18:06: Wengern deshalb... weil Wengeln ist ein Mythos für einen Skireporter.
00:18:11: Madonna ist ein Slalom, ist eine Riesenslalom aber kein Mythos in dem Sinn.
00:18:15: Aber Wengen ist ein Mythos, Wengern zu erleben ist was Besonderes.
00:18:19: und ich bin auch stolz darauf dass sich die Wängenstrecke auch zur Fuß abgegangen sind nicht ganz hinauf aber von unten weg neben der Biste hinauf soweit man gehen konnte um das einmal selber zu sehen wie schwierig es eigentlich ist für die Fahrer.
00:18:37: Und dann kommt Kitzbühle!
00:18:40: die spektakulärste Abfahrt auch für mich gewesen, aber der Rummel war nicht ganz meins.
00:18:46: Ja also Laubachonrennen müssen wir unbedingt auch noch einmal machen.
00:18:49: eine ganz andere Strecke als Kitzbühle mit tollen Siegern und auch mit tollem nicht österreichischen Siegeren sollte man vielleicht auch mal erwähnen.
00:18:57: das haben auch die Schweizer viel gewonnen.
00:18:59: in deiner Ära des Übertragens zwischendurchmalen Nicht immer haben die Österreicher dominiert.
00:19:05: Wir haben viele Schweizer Erfolge übertragen müssen Aber die Schweitzer Wir waren uns eigentlich auch sympathisch und zum Beispiel meiner besten Freundelang war der Russi.
00:19:16: Toller Bursche gewesen, wir haben uns wirklich gut gekannt und würde ja jetzt da vorbeikommen.
00:19:20: dann umräumt er mir und wir grüßen uns und kennen uns weil wir also miteinander so viel erlebt haben.
00:19:25: Das war auch schon wieder unsere Episode über Kitzbüll.
00:19:29: Wir haben euch ein bisschen mitgenommen auf die vereiste eisige Strecke auf der Streife über die Mausefalle hinunter bis in den Zielschuss.
00:19:38: Wir haben eine perfekte Fahrt ein bisschen wieder Revue passieren lassen.
00:19:42: Der Stefan Eberharder, der wie auf Schienen damals mit der Startnummer dreißig ins Ziel gefahren ist und diesen kranzvollen Schlusspunkt kann man sagen seiner Karriere auch gesetzt hat, der wirklich alles gewonnen hat bis hin immer im Schatten des Hermann-Meier gestanden ist aber am Ende hat er sich seinen Stern auch am Ski Himmel auf jeden Fall gesichert.
00:20:03: wir haben auch gelernt dass die Sportreporter nicht immer den Rommel suchen sondern auch gerne mal nur ein Jausalarm Abend haben, in Kitzbühl nicht immer beim Stangel wird dabei sein.
00:20:14: Kitz-Bühl das Mondäne, das Treffpunkt der Reichen und der Schönen kann man auch ein bisschen weglassen.
00:20:22: Das war's von der Streif!
00:20:24: Wir sagen wieder Danke fürs Zuhören, danke für es dabei sein.
00:20:27: Wenn ihr Wünsche habt wenn ihr Anregungen habt dann schreibt uns doch auf Instagram NorwegerBulli.at oder schreibt uns ein E-Mail unter podcast at norwegerbully.at.
00:20:40: Die Links geben wir euch wieder in die Show Notes hinein, Wir verlinken Euch auch auf die Ergebnisliste.
00:20:47: Vielleicht finde ich auch noch irgendwo eine YouTube Aufzeichnung der Abfahrt.
00:20:51: Ich glaube allerdings das existiert gar nicht mehr.
00:20:55: aber ich glaube ihr habt es ein bisschen nach empfinden können wie das damals war im Jahr.
00:21:02: In diesem Sinne, meine Lieben.
00:21:03: Vielen Dank fürs Zuhören wieder für's dabei sein!
00:21:06: Dir lieber Papa, danke dass du wieder mit mir ins Botkaststudio gegangen bist das wir wissen, dass Du immer einen anderen Norweger Pulli an hast.
00:21:14: auch bei jeder Aufnahme bestehe darauf einen anderen norwegian zu ziehen.
00:21:19: Ja hat viel Spaß gemacht mit dir wieder mal in der Erinnerung zu wühlen um all das noch zu erleben, was ich persönlich immer egal auf welcher Strecke ich war miterlebt habe.
00:21:32: und Kitzbüttel war halt immer etwas Besonderes.
00:21:34: Und daher wäre ich viele dieser Dinge über die wir gesprochen haben nie im Leben mehr vergessen.
00:21:40: Genau!
00:21:40: Und all diese Dinge, die du nicht vergessen wirst werden wir im Laufe der nächsten Episoden hervorkramen und uns gemeinsam daran erinnern.
00:21:49: in diesem Sinne danke fürs Zuhören, ciao auf Wiederhören!
00:21:52: Ciao Egal, alles Gute und Danke.
00:21:55: Bleibt's uns weiter drei!
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